NLB: Erstes Auswärtsspiel der Saison

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Mit dem klaren Ziel den ersten Sieg der noch jungen Saison einzufahren, reiste die Equipe von Trainer Jani Westerlund am Sonntag nach Klosters. Der Gegner, die Iron Marmots Davos-Klosters, sind ähnlich wie der UHCS in die Saison gestartet. Auch sie konnten vor diesem Spiel noch keinen Sieg vorweisen und befanden sich am Tabellenende.

 

An Motivation und Wille sollte es dementsprechend bei beiden Mannschaften nicht mangeln, in der Startphase war dies jedoch nur auf Seiten der Davoser spürbar. Sie erwischten einen optimalen Start und konnten nach lediglich 18 Sekunden durch einen Weitschuss in Führung gehen. Der Rest des ersten Drittels ist schnell erzählt. Davos dirigiert das Spiel und erarbeitet sich zahlreiche Chancen, kann diese aber nicht nutzen. Der UHCS auf der anderen Seite beschränkt sich lediglich auf ein paar wenig gefährliche Konterangriffe und durfte sich nach 20 Minuten glücklich schätzen, nur mit einem Tor hinten zu liegen.

 

Von Zufriedenheit mit dem eigenen Spiel war in der Kabine während der ersten Pause nichts zu spüren. Folglich setzte man sich für das zweite Drittel insbesondere die Steigerung von Intensität und Qualität als Ziel.

Springen wir in die 8. Minute des zweiten Drittels, stellen wir jedoch fest, dass davon gar nichts zu spüren ist. Mit einem Doppelschlag konnten die Davoser bereits mit 4:0 in Führung gehen. Zu passiv und zu langsam agierte der UHCS auch über weite Strecken des restlichen zweiten Drittels. Der Gegner konnte daher zu viele Freiheiten geniessen und sein Spiel nach Belieben aufziehen. Immerhin gelang es dem UHCS durch Tore von Pini (33. Minute) und Stucki (35. Minute) das Resultat etwas zu korrigieren und so die Ausgangslage für das letzte Drittel doch markant zu verbessern.

 

Im letzten Drittel versuchte man dann nochmals alles in die Waagschale zu werfen. Doch auch diese Bemühungen erlitten durch einen Treffer der Davoser in der 46. Minute früh wieder einen Dämpfer. Erinnert man sich jedoch an die letzten Spiele, sollte man die Hoffnungen auf Seiten des UHCS noch nicht begraben. So gelang es in drei der letzten vier Spiele mit einem Schlussspurt nochmals ins Spiel zu finden. Bis zur 59. Minute war man heute jedoch weit von einem wirklichen Schlussspurt entfernt. Zu chaotisch und zu lahm agierte der UHS, es gelang den Spielern nicht die Vorgaben des Trainerstabs umzusetzen. In der erwähnten 59. Minute kam dann nochmals so etwas wie Hoffnung auf. Ohne Torhüter konnte der UHCS innert 23 Sekunden zwei Treffer durch Pini und Stiprais erzielen. Plötzlich wäre die Verlängerung in Reichweite gewesen. Doch die letzte Minute der Partie verging in etwa gleicher Manier wie der Rest der Partie. Die Davoser kamen folglich nicht mehr in Bedrängnis und gewannen das Spiel verdient.

 

Für den UHCS war es nach vier Spielen in Meisterschaft und Cup auf denen man aufbauen kann, die erste Partie zum Vergessen. Von Köpfe in den Sand stecken ist die Mannschaft jedoch weit entfernt. Es gilt nun in den Trainings noch härter zu arbeiten, damit man sich in den nächsten Spielen mit den ersehnten Punkten belohnen kann.

I. M. Davos-Klosters – UHC Sarganserland 5:4 (1:0, 3:2, 1:2)

Mehrzweckhalle Klosters Platz, Klosters Platz. 200 Zuschauer. SR Bebie/Bleisch.

Tore: 1. C. Hänggi (J. Galey) 1:0. 23. C. Hänggi (F. Laely) 2:0. 28. C. Hänggi 3:0. 28. P. Mathis (S. Meier) 4:0. 33. M. Pini (C. Stucki) 4:1. 35. C. Stucki (C. Kühne) 4:2. 46. A. Marugg (M. Jäger) 5:2. 59. M. Pini (C. Kühne) 5:3. 59. L. Stiprais 5:4.

Strafen: 4mal 2 Minuten gegen I. M. Davos-Klosters. 1mal 2 Minuten gegen UHC Sarganserland.