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Friday, January 20, 2012 | Das Zittern geht weiter



In der zweitletzten NLB-Qualifikationsrunde wird es der UHC Sarganserland morgen im Heimspiel in Sevelen mit March-Höfe Altendorf zu tun bekommen. Nach wie vor kämpft der UHCS um den Play-off-Einzug.

(rvo) - Eines der wichtigsten Instrumente bei NLB-Heimspielen ist derzeit der Liveticker des Unihockeyverbandes. Dort können einerseits die Daheimgebliebenen vor dem Computer mit dem UHCS mitzittern, andererseits kann man die übrigen Spiele der Konkurrenz auch in der Halle mitverfolgen. Letzten Samstag nach dem 9:4-Heimsieg über Ticino war denn auch die erste Frage der Spieler beim Spielsekretariat: «Was haben die anderen gemacht?». Zwei Resultate halfen dem UHCS dabei auf den 5. Rang vorzustossen. Zum einen «stahl» das vorletzte Langenthal-Aarwangen dem direkten Konkurrenten Zürisee drei Punkte. Zum anderen gewann das bereits für die Play-offs qualifizierte Eggiwil gegen das vor den Sarganserländern liegenden Jona-Uznach mit 5:3.

Ein Sieg muss her
So war die Freude nach dem kapitalen Sieg gegen Ticino im Lager der Sarganserländer doppelt so gross. Aus eigener Kraft können sie sich wieder für die Play-offs der sechs besten NLB-Teams qualifizieren. In diesen erlauchten Kreis wurde am letzten Samstag der nächste Gegner March-Höfe aufgenommen. Mit einem überraschenden 6:3-Heimsieg machten die Märchler die Play-off-Quali perfekt. Einen grossen Schritt dorthin würden die Sarganserländer mit einem erneuten Sieg machen. Unter Umständen könnte ein Drei-Punkter bereits für die Qualifikation reichen. Vor solchen Gedankenspielen will Trainer Simon Gugelmann aber gar nichts wissen. «Es ist noch gar nichts entschieden. Wir müssen nochmals eine ähnliche Leistung wie letzten Samstag zeigen», sagt er entschieden.

Die richtige Mischung finden
Die Aufgabe morgen gegen March-Höfe (Anpfiff um 18 Uhr) wird mit Sicherheit keine einfache. Die Ausserschwyzer können - so abgedroschen das tönt - befreit aufspielen, während die Sarganserländer die richtige Mischung aus Angriff und Abwehr finden müssen. Gegen Ticino fanden die UHCS-Akteure genau die richtige Mixtur. Konsequent und clever in der Verteidigung sowie sehr effizient im Abschluss, war die beinahe einwandfreie Leistung. «Warum nicht schon die ganze Saison so», fragte sich ein Tribünengast zu recht. Die Hoffnung ist gross, dass die gute Form auch morgen mitgenommen wird. Ansonsten droht eine hektische Finalissima in der letzten Qualirunde am 12. Februar gegen Langenthal-Aarwangen, wo der Liveticker wieder eine sehr wichtige Rolle spielen wird.

U21-Spiel abgesagt.
Vor dem NLB-Spiel wird um 11.30 Uhr die 2.-Liga-Partie der zweiten UHCS-Equipe gegen Glarnerland angepfiffen. Aufsteiger Sarganserland II hält sich hervorragend in der 2. Liga und liegt derzeit auf dem erfreulichen 5. Rang. Um sich oben am breiten Mittelfeld – zwischen Rang 3 und 8 liegen nur drei Punkte – zu halten, ist ein Sieg gegen die Glarner nötig. Abgesagt wurde dagegen die U21-Partie zwischen dem UHCS und den Zuger Highlands. Die bislang punktelosen Zuger verzichteten mangels verfügbarer Spieler auf die Reise nach Sevelen.

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