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Friday, January 06, 2012 | Die entscheidende Phase beginnt



Dem UHC Sarganserland steht ein heisser Januar an. Die nächsten vier Spiele entscheiden über die Play-off-Qualifikation in der Unihockey NLB. Den Anfang macht die sonntägliche Auswärtspartie bei Zürisee Zumikon.

Noch vier Runden stehen in der NLB auf dem Programm. Spannung verspricht vor allem die Situation rund um den Play-off-Strich. Sechs Teams balgen sich dabei um drei Plätze an der Sonne. Vom Tabellenvierten Jona-Uznach bis zum vorletzten Langenthal-Aarwangen können sich alle Teams noch Hoffnungen auf die erstmalig ausgetragenen Sechser-Play-offs machen. Die ersten beiden Mannschaften – derzeit Thun und Olten – sind direkt für die Halbfinals qualifziert. Die Teams der Ränge 3 bis 6 tragen Viertelfinls aus.
Mittendrin im Play-off-Rennen ist auch der UHC Sarganserland (6.). Die erste, der vier «Schicksalspartien» ist bereits ein klassisches «Sechs-Punkte-Spiel». Der sonntägliche Gegner Zürisee liegt nur drei Zähler hinter dem UHCS auf Rang 7. Im Hinspiel setzten sich die Sarganserländer nach einem schwachen Start mit 4:3 im Penaltyschiessen durch. Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand sich Aufsteiger Zürisee immer besser in der NLB zurecht. Vor Weihnachten wurden die beiden letzten Partien gegen Ticino (9:2) und March-Höfe (8:5) gewonnen.

Keine grosse Pause
Während den Feiertagen galt es beim UHCS den richtigen Mix zwischen Erholung und Training zu finden. «Die Mannschaft hat gut gearbeitet», freute sich Trainer Simon Gugelmann über den Einsatz seiner Spieler. «Ich bin überzeugt, dass wir die Play-off-Qualifikation schaffen», sagt der langjährige Trainer. In den letzten Partien gegen die drei NLB-Top-Teams war eine steigende Tendenz sichtbar, auch wenn diese punktemässig nicht immer belohnt wurde. Ärgerlich war vor allem das letzte Spiel gegen Co-Leader Olten, welches haarscharf mit 5:6 verloren ging. «Die Niederlage war sehr schade, aber wir haben die Qualifikation immer noch in der eigenen Hand», sagt Gugelmann richtig.

Vetsch verlässt den UHCS
Nicht mehr dabei sein, wird Thomas Vetsch. Der Torhüter bat die Verantwortlichen kurz vor Jahresende um die sofortige Freigabe, da er zu NLA-Schlusslicht Zug wechseln wollte. Der in der Region Zürich wohnhafte Grabser erhielt nach einem Probetraining ein Angebot der Zuger. Vor allem der lange Trainingsweg ins Sarganserland gab den Ausschlag für den Wechselwunsch. Mit Bedauern, aber Verständnis entsprach der UHCS diesem. Verzichten müssen die Sarganserländer zudem wieder auf Routinier Martin Sauter. Dieser verletzte sich erneut am Knie. Weiterhin ausfallen, wird auch Stürmer Nicola Thurneysen, dessen Thrombose einen Einsatz verhindert.

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