Friday, December 02, 2011 | Next Stop: Ämmitau
Nach dem Sieg über den Tabellenführer Thun muss der UHC Sarganserland morgen ins Emmental reisen. Mit Eggiwil (3.) wartet dort die nächste harte Nuss auf den UHCS.
(rvo) - Das Strahlen war einigen UHCS-Akteuren letzten Samstag fast nicht mehr aus dem Gesicht wegzubringen. Das 7:6 gegen Leader Thun war Balsam auf die "Wunden" der bisher nicht ganz nach Plan verlaufenen Saison. Erstaunlich: Es war erst die zweite Niederlage der Berner Oberländer in dieser Spielzeit. «Wir haben den Sieg mehr gewollt», analysierte UHCS-Trainer Patrik Davidsson richtig. Beherzt kämpften die Sarganserländer um die drei Punkte. Erstaunlich vor allem die Wandlung der Sarganserländer während dem Spiel. War ihnen zu Beginn die Verunsicherung deutlich anzuspüren, kehrte ab dem Mitteldrittel die Sicherheit der letzten Saison (teilweise) wieder zurück.
Überraschendes Trio
Vor allem der «Vater/Sohn»-Sturm gab zu reden. Noch nie hatten Adrian Altherr, Marc De Coi und Claudio Stucki zuvor zusammengespielt. Am Samstag erzielten sie aber vier der sieben Tore und gingen mit einer Plus-3-Bilanz vom Feld. «Vater/Sohn» deshalb, da Routinier Altherr (29) in «Sportlerjahren» gezählt fast der Vater von Jungspund Stucki (19) sein könnte. Dazu wird Spielmacher De Coi in Bälde selber Vater. Gut möglich, dass die drei auch im nächsten Spiel zusammen auflaufen. In den Trainings in dieser Woche harmonierten sie wieder sehr gut.
Nicht unlösbare Aufgabe
Auch die nächste Partie gegen den Tabellendritten Eggiwil wird eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe. Drei Gründe lassen die Sarganserländer aber hoffen. Einerseits verlieh der Sieg gegen Thun viel Selbstvertrauen, dazu gewann der UHCS in der Hinrunde in Sevelen mit 3:2. Und zu guter Letzt gewannen die Sarganserländer das letzte Auswärtsspiel gegen Eggiwil. In den Play-off-Halbfinals setzten sie sich damals überraschend mit 5:4 durch. Zuvor gelang dem UHCS noch nie ein Sieg in der BOE Zollbrück, der umgebauten Lagerhalle. Eggiwil hält sich in dieser Saison konstant in der Spitzengruppe. Zuletzt gab es aber zwei Niederlagen in der Verlängerung. Am 22. Oktober fügten sie Thun die erste Saisonniederlage zu.
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