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Friday, October 07, 2011 | Premiere für den UHCS



In Olten wird der nächste Prüfstein auf den UHC Sarganserland warten. In der 5. NLB-Unihockey-Runde muss der UHCS gegen Aufsteiger Olten-Zofingen antreten.

(rvo) - Licht und Schatten wechselten beim UHC Sarganserland am vergangenen Wochenende innert kurzer Zeit. Tiefe Nacht am Samstag in Thun – 0:5-Rückstand nach dem ersten Drittel -, dafür Sonnenschein nach dem 3:2-Heimsieg am Sonntag. Erstmals in dieser Saison dabei, war Stürmer Jim Giger. Im Sommer bereitete er sich nicht nur auf die neue Unihockey-Saison, sondern auch auf den Pizol-Challenge vor. Dort konnte er den Vorjahres-Sieg in der Kategorie Herren 2er nicht ganz bestätigen (3. Rang). Nach seinen verspäteten Ferien sind die Batterien nun wieder aufgeladen für die neue Unihockey-Saison.

«Wir wurden in Thun kalt erwischt», schaut Jim Giger nochmals auf den letzten Samstag zurück. Überbewerten will er die klare Niederlage aber nicht. «Thun war sehr effizient, wir sehr passiv», lautet seine Kurz-Analyse. Umso wichtiger war die Steigerung am Sonntag in Grabs. «Die ersten 30 Minuten waren wirklich stark, da haben wir auf einem guten Niveau gespielt», zog Giger Bilanz. Gross sei die Erleichterung nach dem 3:2-Sieg gewesen, so Stürmer Giger. «Auch wenn Eggiwil noch nicht in Bestform ist, sind sie immer ein sehr unangenehmer Gegner.»

Prominenter Aufsteiger
Mit dem Sieg hat der UHCS den Kontakt zur Spitze halten können. Doch Ausruhen können sich die Akteure nicht. Wollen die Sarganserländer weiter oben mitmischen, ist morgen gegen Tabellennachbar Olten-Zofingen ein Sieg nötig. Der Aufsteiger hat sich rasch eingelebt in der NLB. Die letzten drei Partien gewannen die Mitteländler allesamt. Mitaufsteiger Ticino wurde vor dessen eigenem Anhang gar mit 9:2 bezwungen. Olten-Zofingen kann vor allem auf eine starke Offensive zählen. Die Ränge 2 bis 5 der aktuellen NLB-Skorerliste sind mit Oltener Akteuren besetzt. Mit dem estnisch-finnischen Doppelbürger Roman Pass und dem deutschen Zwillingspaar Manuel und Dominic Mucha hat der Aufsteiger auch drei Nationalspieler im Aufgebot.

UHCS-Stürmer Jim Giger ist trotzdem optimistisch gestimmt. «Wir freuen uns auf ein attraktives Spiel», so der gebürtige Grabser. Vor allem hofft er, dass der UHCS endlich wieder mehr Tore erzielt. «Die Chancen wären da, wir sollten nun einfach unsere Visiere besser einstellen», so Giger. Verzichten müssen die Sarganserländer auf Martin Sauter. Der Routinier fällt nach einer Knieverletzung im Cupspiel gegen Gordola sechs Wochen aus. Ein herber Verlust für das sowieso nicht sehr grosse Kader.

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