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Sunday, October 02, 2011 | Die obligaten zehn schwachen Minuten eingezogen



Der UHC Sarganserland II verlor zwei sicher geglaubte Punkte in der Verlängerung. Zwei Drittel lang war das Spiel ausgeglichen, mit besserer Effizienz seitens der Heimmannschaft. Zehn schwache Minuten im Schlussdrittel zerstörten den allgemein guten Eindruck.

(hpb) - Zu Beginn agierten beide Teams offensiv. Die Defensivreihen liessen dem Gegner jeweils zu viel Raum. Auf beiden Seiten wussten sich die Torhüter auszuzeichnen. Dank der besseren Chancenauswertung führte das Heimteam verdient mit zwei Toren.

Das zweite Drittel begann mit viel Druck der Zürcher. Der UHCS II stand zu diesem Zeitpunkt aber defensiv sehr gut. Man liess wenig gegnerische Chancen zu. Mit gefährlichen Konterangriffen kam man immer wieder zu hochkarätigen Möglichkeiten, welche aber zum Teil fahrlässig ausgelassen wurden. Ein Nachsetzen nach einem Schuss führte dann doch noch zum 3:0 Pausenresultat.

Zu Beginn des letzten Drittels schienen alle guten Vorsätze in der Kabine vergessen worden zu sein. Bereits nach acht Sekunden zappelte der Ball ein erstes Mal in den Maschen. Ein Weitschuss aus grosser Distanz, auf die man speziell achten wollte, fand das Ziel zwischen vielen Spielern hindurch. An der Spielanlage des Heimteams änderte diese Negativerfahrung aber überhaupt nichts. Nervös, ohne Konzept und ohne disziplinierte Mannzuteilung wurde weiterhin konfus agiert. Es kam wie es kommen musste, nach acht Minuten  hatte der Gegner ausgeglichen. Ein weiter Weitschuss hatte unter anderem wieder für Torjubel beim Gegner geführt. Nach einem Timeout und Umstellung auf zwei Linien beruhigte sich das Spielgeschehen allmählich wieder.  Ein weiteres Tor von Sarganserland wurde aus unerklärlichen Gründen aberkannt. In der Verlängerung schaute dann die ganze Mannschaft zu, wie der gegnerische Spieler den Ball im Tor unterbrachte.

Fazit: Fünfzig ansprechbare Minuten reichen nicht für einen Sieg. Disziplin und Kampfgeist ist während dem ganzen Spiel gefordert. Mit zwei nicht anerkannten Toren war der UHCS auch nicht unbedingt vom Glück begünstigt. Die Mannschaft muss aber lernen, dass es in der zweiten Liga keine „Aussetzer“ erträgt.

UHC Sarganserland II - UHC Elch Wangen-Brüttisellen 3:4 n.V. (2:0, 1:0, 0:3, 0:1)
Gadretsch Sevelen. - 30 Zuschauer. - SR Bühler/Domeisen.
Tore: 4. T. Pfiffner 1:0. 20. R. Ackermann (Thöny) 2:0. 29. Gerber (Stucky) 3:0. 41. Lanzini (Di Cristo) 3:1. 47. R. Dällenbach 3:2. 48. T. Dällenbach 3:3. 61. Illi (Lüscher) 3:4.
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Sarganserland II. 1mal 2 Minuten gegen UHC Elch W.-B..
UHC Sarganserland II: Camenisch, Bless, Kohler, M. Pfiffner, Stucky, Ledergerber, Gerber, R. Ackermann, Gantenbein, D. Mullis, M. Mullis, Fust, T. Pfiffner, Thöny, P. Ackermann,
UHC Elch Wangen-Brüttisellen: Croci-Maspoli, Westermann, Di Cristo, Lehmann, Fathallah, Altdorfer, Holenweger, Sterchi, Lüscher, Weiss, R. Dällenbach, Kaufmann, Jäger, Lanzini, Illi, T. Dällenbach, Stiefenhofer,  

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