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Friday, September 30, 2011 | Berner Platte



Für den UHC Sarganserland steht die erste Doppelrunde in der Unihockey-NLB an. Morgen führt die Reise nach Thun, am Sonntag gastiert Eggiwil in Sevelen. Revanche ist angesagt.

(rvo) - Nach der Penalty-Niederlage im letzten Spiel gegen Jona-Uznach, herrschte Einigkeit unter den Sarganserländern Unihockeyanern: «Dieses Ding haben wir selber vermasselt». Noch lange trauerten die Akteure über die verpassten Torchancen und vor allem über die Gegentore nach. «Wir dürften diese Partie nicht verlieren», ärgerte sich auch Stürmer Emanuel Furger. Bereits am 22. Oktober können die UHCS-Akteure sich für die Niederlage revanchieren. An diesem Tag findet nämlich die Achtelfinal-Partie des Schweizer Cups in Sevelen (18 Uhr) statt. Mit einem Sieg könnten die Sarganserländer zum zweiten Mal nach 2007 wieder ins Viertelfinale vorrücken.

Wiedersehen mit Eggiwil
Revanche haben sich die UHCS-Akteure auch für den Sonntag auf die Fahne geschrieben. Zu Gast um 17 Uhr  in der neuen Sporthalle Gadretsch in Sevelen ist der UHC Eggiwil. Gegen die Emmentaler verlor der UHCS im Frühling nach einer denkwürdigen Play-off-Halbfinal-Serie. Die Niederlage in der fünften und entscheidenden Partie ist nach wie vor unvergessen. Mit zwei knappen Siegen gegen die beiden Aufsteiger Olten und Zürisee ist Eggiwil nur verhalten in die neue Saison gestartet. Ähnlich wie der UHCS gingen die Berner mit praktisch unverändertem Kader in die Saison. Einzig der Schwede Erik Wilderoth kehrte in seine Heimat zurück. In Sevelen trafen die Sarganserländer anlässlich ihres Vorbereitungsturnieres Ende August auf Eggiwil. Damals gewannen die Berner 9:4, der UHCS trat damals aber mit einigen Nachwuchsspielern an. Das sonntägliche Spiel ist die Meisterschafts-Premiere in Sevelen.

Reise ins Berner Oberland
Vor der Partie gegen Eggiwil, tritt Sarganserland morgen um 19 Uhr in Thun an. Die Thuner führen derzeit die NLB-Tabelle nach zwei Siegen über die Aufsteiger Ticino und Zürisee an. Für Aufsehen sorgten die Berner Oberländer vor allem in der Vorbereitung, als sie am Masters in Zürich gegen den NLA-Meisterschaftsfavoriten Langnau 6:3 gewannen. Ebenfalls brachten sie NLA-Aufsteiger Zug im Cup-Achtelfinale an den Rande einer Niederlage. Als Erfolgsgarant gilt der neue Trainer Roger Gerber, welcher lange Jahre in der NLA und der Nationalmannschaft spielte. Vor allem der holprige Parkettboden in der Thuner MUR-Halle, wo auch die Rollhockeyaner von Thunerstern spielen, ist bei der Gegnerschaft gefürchtet. Erst ein einziges Mal konnte der UHCS in der MUR punkten.

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