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Friday, September 16, 2011 | Die Saison der Bewährung



Der UHC Sarganserland startet am Samstag in Reinach zu seiner vierten NLB-Saison. Nach dem Qualifikationssieg im Frühling hängen die Trauben hoch für den UHCS.

(rvo) Mit dem verlorenen fünften Playoff-Halbfinalspiel gegen Eggiwil endete im April die erfolgreichste Saison des UHC Sarganserland. Erstmals in der Geschichte errang er den Qualifikationssieg in der Nationalliga B (NLB) und durfte sich offiziell NLB-Meister nennen. Ab morgen ist der UHCS die gejagte Mannschaft. Zehn Teams umfasst die NLB wieder, mit Reinach (Absteiger NLA), Zürisee, Ticino und Olten (Aufsteiger 1. Liga) auch gleich vier neue Mannschaften.

Neuer Modus
In einer Qualifikationsphase mit Hin- und Rückrunde (je neun Partien pro Team) werden die playoff- und playoutberechtigten Plätze ausgespielt. Die beiden Erstrangierten nach der Qualifikation sind für die Playoff-Halbfinals gesetzt. Die Teams der Plätze 3 bis 6 spielen im Kreuzvergleich die Viertelfinals. Die restlichen vier Mannschaften machen in den Playouts die Abstiegsspiel-Teilnehmer unter sich aus. Nach der Übergangssaison des letzten Jahres, wird ab sofort wieder ein anderer Wind wehen. Den starken Aufsteigern Zürisee (mit vielen ehemaligen NLA-Spielern) und Olten (mit deutschen und estnischen Nationalspielern) wird zugetraut ganz oben mitzuspielen. Langenthal-Aarwangen hat nach einer enttäuschenden Saison reagiert und je zwei neue Finnen und Tschechen, sowie den tschechischen Nationaltrainer Tomas Trnavsky engagiert.

Hohe Ziele
Getreu der Maxime «Jedes Jahr einen Schritt weiterkommen» ist das Ziel Aufstiegsspiele beim UHCS hoch gesteckt. Nach dem enttäuschenden Ausscheiden in den Halbfinals in der letzten Saison, ist der Hunger aber gross bei den Sarganserländern. Vor allem die Eingespieltheit ist der grosse Trumpf des UHCS. Seit Jahren spielt der Kern der Mannschaft zusammen .Auf dem Papier etwas schwächer dürfte die Abwehr sein. Die Neuzugänge Stefan Roider und Mark Fretz, welche aus der 2. und 3. Liga kamen, zeigten in der Vorbereitung aber gute Ansätze. Vor allem Fretz’ Spielweise dürfte zu einer echten Attraktion werden. Im Tor sind mit Thomas Vetsch und Mario Arambasic zwei der besten NLB-Goalies. Druck auf das Duo macht der talentierte, letztjährige U21-Torhüter Sepp Mattle.

Kleine Kadermutationen
Besser dotiert dürfte der Angriff sein. Mit Nicola Thurneysen (von Trimmis) und Eigengewächs Fabio Good beleben zwei Youngsters den Konkurrenzkampf. Ebenfalls eine Trumpfkarte ist das Trainerduo Simon Gugelmann und Patrik Davidsson. Gugelmann gilt als einer der grössten NLB-Experten des Landes. Der Schwede Davidsson hat in seiner „Lehrsaison“ die Liga ebenfalls kennen sehr gut gelernt. Mit dieser Erfahrung und dem besseren gegenseitigen Kennenlernen, dürften die beiden die Mannschaft zu Höchstleistungen anspornen. Als Nachteil könnte sich in dieser Saison die fehlende Heimhalle auswirken. Da die RSA derzeit neu aufgebaut wird, wird der UHCS nach Grabs, Sevelen und Bad Ragaz ausweichen.

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