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Thursday, September 01, 2011 | In Zürich gegen Malans



Der UHC Sarganserland tritt am Freitag als NLB-Meister am nationalen Vorbereitungsturnier Swiss Unihockey Masters in Zürich gegen Vizemeister Alligator Malans an.

(rvo) - Erstmals wird in diesem Jahr das Swiss Unihockey Masters in Zürich ausgetragen. Mit dabei ist auch der UHC Sarganserland, welcher sich als NLB-Meister der letzten Saison dafür qualifizierte. Der UHCS tritt heute um 18 Uhr zu den Viertelfinalspielen gegen NLA-Nachbar Alligator Malans an. Ein grosser Brocken: Die Malanser wurden in der letzten Saison Vizemeister. Auf diese Saison hin mussten sie aber den Abgang von drei von vier Ausländern hinnehmen. Ersetzt wurden sie durch die beiden Finnen Patrick Wardi und Markus Olkkonen. Letzterer verletzte sich am vergangenen Wochenende und wird vier bis sechs Wochen ausfallen.

UHCS nur Aussenseiter
In der heutigen Viertelfinal-Partie sind die Sarganserländer nur Aussenseiter. Malans zeigte am Champy Cup von letztem Wochenende, dass mit ihnen auch in der nächsten Saison zu rechnen ist. Den finnischen Play-off-Halbfinalisten Espoon Oilers bezwangen sie 5:4 in der Verlängerung, gegen Titelfavorit Langnau verloren sie nur 5:6 in der Overtime. Das Bündner Derby am Sonntag gegen Chur gewann Malans mit 9:8. Sarganserland muss dagegen auf vier wichtige Spieler verzichten. Hans Sturzenegger und Samuel Pfiffner sind verletzt, Samuel Altherr und Christian Kohler abwesend. Trotzdem will der UHCS aber seine Haut so teuer wie möglich verkaufen. Im Halbfinale würde Schweizermeister Wiler-Ersigen am Samstag um 21 Uhr warten.

Haarscharf an der Sensation vorbei
An die letzte offizielle Partie gegen Alligator Malans haben die Sarganserländer gute Erinnerungen. Vor fast auf den Tag genau fünf Jahren stand der damalige Erstligist Sarganserland dem Meister und Cupsieger Malans im 1/16-Finale des Schweizer Cups gegenüber. In einer legendären Partie zeigte der UHCS damals eine hervorragende Leistung und unterlag dem haushohen Favoriten erst im Penaltyschiessen mit 1:2. Esa Jussila – mittlerweile zweifacher Weltmeister und neu bei Meister Wiler-Ersigen tätig – versenkte den zwölften Strafstoss, nachdem Martin Sauter und Roger Stegmann zuvor jeweils nur den Pfosten trafen.

Reduzierter Anlass
Jahrelang führte der Schweizer Unihockeyverband die defizitären «Star Games», eine Art «All-Star-Spiel» durch. Da kaum mehr Zuschauer dem Spielchen «Schweizer Nati gegen NLA-Ausländer» zuschauen wollten, wurde auf dieses Jahr das Vorbereitungsturnier «Swiss Unihockey Masters» für die besten Teams der Schweiz ins Leben gerufen. Was anfangs sehr eindrücklich tönte (Austragungsort Saalsporthalle Zürich, Preisgelder bis 10'000 Franken) wurde nach dem Absprung des Vermarkters des Anlasses immer mehr reduziert. Gespielt wird nun in der kleineren Hardau neben dem Letzigrund mitten in Zürich und trotz Zustupf aus der «Play-off-Kriegskasse» der NLA-Vereine wurde das Preisgeld halbiert.

 

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