Friday, March 18, 2011 | Nächste Runden im Playoff-Krimi
Runde 3 und 4 stehen für den UHC Sarganserland im NLB-Unihockey-Playoff-Halbfinale an. Morgen in Bad Ragaz (20.30 Uhr) und am Sonntag in Zollbrück (18 Uhr) wartet wieder das unangenehme Eggiwil. Fällt bereits die Entscheidung?
(rvo) Zwischen Himmelhochjauchzend und zu Tode betrübt – so lässt sich die Stimmungslage beim UHC Sarganserland nach dem ersten Halbfinal-Wochenende am besten beschreiben. Erst das hollywoodreife Spiel 1 mit dem 3:2-Sieg in der Verlängerung, inklusive gehaltenem Strafstoss und Unterzahltreffer in der Verlängerung, tags darauf der „Jour Sans“ in Eggiwil, als gar nichts mehr ging und die Partie 3:7 verloren ging.
„Wir schafften bisher einfach keine vernünftige Leistung in Zollbrück“, ärgerte sich auch Martin Sauter, der am Samstag mit seinen zwei Treffern in Grabs noch der umjubelte Held war. Keine Schuld an der Niederlage hatte Torhüter Mario Arambasic, welcher nach fünfmonatiger Verletzungspause sein Comeback gab. „Er hat seine Sache gut gemacht“, war Trainer Simon Gugelmann zufrieden.
Zwei Wundertüten
Mit ähnlichen Problemen wie der UHCS kämpfte auch Eggiwil. Am Samstag war nur bruchstückhaft zu erkennen, wieso die Emmentaler teilweise die Tabellen anführten. Konzeptlos, technisch unbeholfen und nur ansatzweise mit dem berühmt-berüchtigten Eggi-Kampfgeist. Ganz anders das Bild in Spiel 2. Plötzlich waren es die Bernern, welcher den NLB-Qualisieger Sarganserland dominierten und zeitweilig an die Wand spielten.
„Wir waren nicht bereit“, musste auch Martin Sauter eingestehen. Die beiden Trainer Patrik Davidsson und Simon Gugelmann haben sich auf die Suche gemacht, um die "BOE-Blockade" zu lösen. Es darf gespannt auf die Ergebnisse gewartet werden. In erster Linie sind aber vor allem die Spieler gefordert. "Kämpfen, arbeiten und nochmals arbeiten", nennt Sauter schon mal die primär notwendigen Komponenten.
Nächster Halt: Bad Ragaz
Erst findet aber das nächste Heimspiel statt. Nach der Premiere in Grabs, folgt der – in dieser Saison – erste Auftritt in Bad Ragaz. Bereits öfters war die Unterrain-Halle Ausweichort für UHCS-Heimspiele. Erst um 20.30 Uhr erfolgt der Anpfiff, da die Halle tagsüber noch besetzt ist.
Die Ausgangslage ist klar: Zwei Siege fehlen je einem Team noch, um den Einzug in die Auf-/Abstiegsspiele gegen ein NLA-Team. Das heisst logischerweise, gewinnt eine Mannschaft beide Spiele am Wochenende ist die Serie beendet. Gehen wieder beide Equipen als Sieger vom Spielfeld, kommt es am 2. April zur „Finalissima“ in Bad Ragaz.
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