Thursday, November 04, 2010 | Wochenendvorschau
9 Vorbereitungsspiele – 3 Siege, 4 Meisterschaftsspiele – 1 Sieg! „An dieser Stelle könnte man über einen Trainerwechsel diskutieren!“, ist Nati Koller noch zu Scherzen aufgelegt (?).
(nk) Am Champycup in Chur hatte alles auf eine durchschnittliche Saison hingedeutet. Dann das Debakel am Turnier in Schiers, das CII auf dem letzten Platz und das CI gerademal auf dem Platz davor. Man konnte zwar noch sagen, die Spiele wurden noch nicht so ernst genommen, aber schauen wir uns mal den bisherigen Meisterschaftsverlauf an.
Schwerer Anfang ist zumeist zehnmal heilsamer als leichter Anfang!Ein völlig verschlafener Start wurde knallhart bestraft, durch ein aufmerksameres Davos-Klosters mit 5:11. Schiers legte mit dem 3:7 gleich noch einen drauf. Die Fehler wurden aufgezeigt – Chancenverwertung und Backchecking, kompakte Defensivarbeit – und man arbeitete an ihnen.
Neuer Assistenztrainer = Sieg?Mit Bruno Ackermann, erhofften wir uns ein kleines Zeichen gesetzt zu haben. Klein war es leider auch, mit dem 7:5 über Grabs, von dem wir bis heute nicht als Sieg sprechen dürfen! Das Fiasko, der Referee war der Matchwinner. In den letzten 2 Minuten konnte man denken, wir hätten einen Wettskandal begangen. 2-mal lag der Ball in unserem Tor, der Schiri blieb stumm, zum tragischen Sieg für uns!
9:14 hiess das Verdikt gegen Tuggen! Unser Gegner waren uns körperlich extrem überlegen, soll nicht heissen das wir mit dem Kopf im Sand gespielt hatten. Auf dem Feld wurde wortwörtlich gekämpft, bis zur totalen Abnutzung. Nach einer Tätlichkeit eines Gegners gegenüber uns, war es um die Nerven aller Sarganser total geschehen, als der Schiedsrichter noch fragte: „Was söll i den do pfiffe?“(Nati schmunzelt nur).
Disziplin und FehlerkorrekturEin Kompliment, an seine Spieler, durfte Koller nach dem Katastrophen-Match trotzdem aussprechen: „Ich habe noch nie eine Mannschaft gesehen, die so am Boden ist und trotzdem Kämpft bis zum Ende!“
In den Trainings wurden die Fehler explizit angeschaut, die Stürmer verbesserten ihre Chancenauswertung, die Verteidigung wird in Zukunft kompakter auftreten und ein genaueres Auge auf ihre Pässe legen. So kann das Team von Nathanael Koller, Stefan Schnyder und Bruno Ackermann optimistisch auftreten gegen Weesen und Malans. Sie bleiben dennoch die ganze Saison die Aussenseiter, den dieses Motto hatte dem gesamten UHCS schon zu so manchem Erfolg verholfen.
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