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Friday, October 15, 2010 | Gipfeltreffen an Doppelrunde



Gleich zweimal muss der UHC Sarganserland am Wochenende ran. Am Samstag steht das Heimspiel um 18 Uhr in der RSA gegen Zug (3.) an, während am Sonntag der schwere Gang nach Altendorf zum Tabellenführer March ansteht

(rvo) Vier Spiele, neun Punkte, 2. Tabellenrang – eigentlich könnte man meinen Patrik Davidsson könnte mit seinem Einstieg beim UHC Sarganserland höchst zufrieden sein. Doch weit gefehlt. «Wir spielen zu oft unter unseren Möglichkeiten», hat der schwedische Unihockeylehrer festgestellt. Vor allem das 4:5 gegen Aufsteiger Eggiwil von letztem Samstag hat ihm nicht gepasst. «Wir dürften dort nicht verlieren», hat er seinen Akteuren deutlich gesagt und auch erklärt, wie eine Leistungssteigerung zu bewerkstelligen ist. «Es reicht nicht, nur 20 Minuten Gas zu geben, wir müssen das Tempo während des ganzen Spiels hochhalten.»

Zug nah am UHCS dran
Die mahnenden Worte kommen zur richtigen Zeit. Ein happiges Wochenende steht dem UHCS bevor. Am Samstag kommt der letztjährige Tabellendritte Zug United ins Sarganserland. Trotz gewichtiger Abgänge – Joel Rossier und Topskorer Manuel Hartmann zogs in die NLA, Verteidiger-Haudegen Aaron Stutzer nach Schweden – sind die Innerschweizer einer der Aspiranten auf den NLB-Qualisieg. Garanten sind dabei in erster Linie die beiden Ausländer Matti Keltanen, Ville Pätynen (Finnland) und Petr Kosuznik (Tschechien). Mit drei Siegen und acht Punkten liegen die Zuger nur einen Punkt hinter dem UHCS.

Spitzenkampf in der „Hölle“
Einen noch besseren Start als Zug und Sarganserland legte March-Höfe Altendorf an den Tag. Nach vier Runden sind die „Teufel“ immer noch ungeschlagen und grüssen darum logischerweise vom Leaderthron. Der Gang in die „Hölle“ von Altendorf ist für den UHCS aber immer ein reizvoller. Immer noch unvergessen sind die Aufstiegsspiele von 2008, als die Sarganserländer mit einem Auswärtssieg die Weichen Richtung NLB stellten. Zwei Jahre später werden die Karten neu gemischt. Will der UHCS weiterhin an der Spitze mitspielen, ist Punktezuwachs in der March ganz einfach Pflicht.

Kadersituation beruhigt
Besser als vergangene Woche sieht die Kadersituation aus. Samuel Pfiffner dürfte nach seiner Handgelenkverletzung ins Kader rutschen, auch Goalie Silvio Camenisch konnte das Training wieder aufnehmen. Quasi „neu“ beginnt auch die Saison für Lambros Bozatzis, Andreas Scherrer und Hans Sturzenegger, welche nach überstandener Rekrutenschule nun wieder regelmässig das Training besuchen können. Weiterhin ausfallen, wird Stammgoalie Mario Arambasic. Mit einem gerissenen Aussenband am Knie wird er bis auf weiteres ausfallen.

U21: Reaktion gefordert
(fg) Nach dem fehleranfälligen Auftritt von Wochenfrist ist von der U21 Mannschaft eine Reaktion gefordert. Die Chance zur Rehabilitation bietet sich ihnen am nächsten Sonntag in der heimischen RSA. Das Spiel gegen die Zuger Highlands wird um 17.00 Uhr angepfiffen. Zu Hause ist der UHCS noch ungeschlagen und das soll sich auch beim dritten Auftritt vor eigenem Anhang nicht ändern. Neben dem langzeitabwesenden Mario Koller, fehlt dem UHCS nur noch Claudio Stucki, der eine Verletzung auszukurieren hat, ansonsten sind wieder alle Akteure mit von der Partie. Erwarten werden den UHCS durch die Highlands wiederum eine geballte Ladung Offensivkraft, stehen diese in der laufenden Spielzeit doch wie in der letzten Saison für überdurchschnittlich viele Tore, vor allem vorne und wie in einigen Spielen auch hinten.

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