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Monday, September 27, 2010 | Kappe auf und durch - Willkommen in der 3. Liga



Grenzenloser Jubel in Grabs: Gleich zweimal gewann die 2. UHCS-Mannschaft am Sonntag bei ihrer 3. Liga Premiere. 5:2 wurde Lenzerheide/Valbella bezwungen, 3:2 Mitabsteiger Domat/Ems in einer denkwürdigen Schlacht. Hier der erste Reisebericht.

"Eine neue Liga ist wie ein neues Leben" - so oder ähnlich lautete das Motto des Zwöi am Sonntag im wunderbaren Grabs, der Heimat des ehrerbietigen Captains Röbi G., welcher noch ohne seine neuen "fischschuppenfarbigen" Treter das Team stolz in seine Halle führte. Statt wie in den letzten Jahren nur eine Partie, durften die Herren 2 jetzt wieder zwei Spielchen pro Tag bestreiten. "Ich habe Schieber gelernt im Sommer, seit ich wusste, dass wir wieder in Turnierform spielen", zeigte Stürmer Philip S. eine positive Einstellung. Der neue Jasskönig wird aber noch gesucht.

Weniger Lust auf den Saisonstart hatten wohl die Sportfreunde aus Lenzerheide und Valbella. Nur sechs Feldspieler und ein Torhüter nahmen den Weg ins wunderbare Werdenberg unter die Räder. Ob es der Wintereinbruch oder andere Brüche an der Schlagerparade waren, entzieht sich des Schreibenden Kenntnis. Dem UHCS II wars egal. „Tor ist Tor“ räusperte es auf der Bank und so stands schnell mal 4:0 zur ersten Pause. Schön und gut, doch Verteidiger Lukas B. war das Ganze dann doch zu langweilig, so dass er zusätzlich noch an seinen fussballerischen Qualitäten arbeiten wollte. Mit einer sehenswerten Direktabnahme wuchtete er das Runde auch ins Eckige – leider war es das Tor von Sigi C.
Seine Teamkollegen wollten da nicht hinten anstehen und halfen den Heiden äh Heidnern flott ins Spiel zu kommen. Und tatsächlich hiess es nach einem sambamässigen Tor „nur“ noch 4:2. Mehr schlecht als recht rumpelte das Zwei Richtung Zielgerade. Erst Stefan K.’s Weitschuss kurz vor Schluss beruhigte die Gemüter. Gut, zwei Punkte und der erste UHCS Sieg in der 3. Liga Grossfeld in der Tasche. Histerisch äh historisch. Einzig der ausgelehnte Goli jammerte leise "1 Schuss, 2 Tore, gitz jo nid..."

In Erinnerung wird die Runde vom 26. September aber wegen der zweiten Partie bleiben. Les bleus de Domat/Ems, seines Zeichens Mitabsteiger aus der 2. Liga gaben sich die Ehre. Beinahe hätte die Partie auch mit „Unparteiischen“ stattgefunden. Les jaunes zogen es aber vor eine knapp 40 minütige Siesta zu halten. Oder wie heisst das, wenn der Sombrero über die Augen gezogen wird? Jedenfalls war schnell klar, dass die zweite Partie zur ultimativen Material- und Knochenprobe wird. Es wurde gehobelt, gekratzt, gestossen und vor allem geschlagen, dass allen Forstwarten, Diva-Wrestlerinnen und Eishockeyanern Tränen der Rührung in die Augen geschossen wären. Als „Grätsche des Monats“ dürfte die mit 20 Metern Anlauf angesetzte Andy-Egli-Gedenk-Sense des Emser Stürmers Orlando S. in die Annalen eingehen. „Timber“ hiess es dann bei Roman F.
Fernab von Spielkultur und Lochballregeln gab es auch Zählbares. Wunderstürmer Roman K. wuchtete die Pille zweimal in die Maschen, dazwischen glich ein fuchsiger Emser Verteidiger zum Ausgleich aus. Brasilianisch vernaschte Gastjunior Claudio S. kurz vor Schluss die emsige Hintermannschaft. Sein 3:1 blieb aber nicht der letzte Treffer. Nach dem praktisch einzigen Pfiff des Mannes mit der Kappe äh Pfeife kamen les bleus nochmals zum Anschlusstreffer. Mehr als zum 3:2 reichte es aber nicht mehr. Und der Vollständigkeit halber: Der Glon von UHCS-Legende Marco H. klappt immer noch. Tammi.

Gross war der Jubel trotzdem nach Spielschluss. „Wir haben jetzt schon gleichviel Punkte wie nach der letzten Saison“ freute sich Routinier Thomas P. und der Assi floskelte „Rumpeldipumpel Kumpel, fort mit dem Karsumpel“. Für die Tabellenführung reichte es aber noch nicht ganz. Die Bullen aus Disentis und die Prättigauer Katzen schossen mehr und/oder erhielten weniger Tore. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. In einem Monat geht es in der heimischen RSA wieder um Ruhm und Ehre. Hoffentlich mit weniger Kappen und mehr Nivea äh Niveau.

Es rumpelten:

Camenisch (Voneschen); Lederle, Tschirky; M. Pfiffner, Bless; Th. Pfiffner, R. Kocherhans, Sieber; Fust, Gantenbein, Kohler; Kühne, S. Kocherhans, Stucki.

Gezeichnet
Die Bank von England

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Kommentare
Von Ramundo am Monday, September 27, 2010 um 5:46 PM Uhr
Wiedermal Weltklasse-Bericht und Gratulation zur Weltklasse-Leistung

Von samba am Tuesday, November 23, 2010 um 3:41 PM Uhr
hey voni (nimma jetzt eifach amol a, dass du dia news schribsch), das sind jo voll dia geila bricht vo diar, yeah

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