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Friday, September 03, 2010 | In Grimma gute Erfahrungen gemacht



Das Abenteuer Europacup-Qualifikation haben die Schaaner Unihockeyfrauen heil überstanden. Für das Finalturnier reichte es zwar nicht, trotzdem dürfen die UHCS-Frauen auf ein geglücktes Turnier in Grimma (Deutschland) zurückblicken.

Am Schluss liefen die Frauen des UHC Schaan beinahe auf dem Zahnfleisch. Von den elf mitgereisten Feldspielerinnen, darunter die meisten aus dem Sarganserland, waren nur noch deren neun einsatzfähig für das letzte Spiel am Sonntagmorgen früh gegen Leganes (Spanien). So musste Torhüterin Fadrina Putzi gar als Stürmerin ran. Die junge Churerin konnte die Niederlage gegen die bis anhin sieglosen Spanierinnen aber auch nicht verhindern. Mit 3:4 verlor Schaan das fünfte Spiel in fünf Tagen.

Erster internationaler Erfolg
So beendeten die Schaanerinnen ihre erste Teilnahme am Europacup-Qualifikationsturnier im deutschen Grimma auf dem 4. Rang. Und schon bald fanden die Spielerinnen auch nach der knappen Niederlage gegen Leganes das Lachen wieder. Mindestens ein Spiel gewinnen und das Turnier als Vorbereitung auf die neue Saison nutzen, lautete die teaminternen Ziele. Beides gelang. Gegen den holländischen Meister HDM gewannen die UHCS-Frauen am Donnerstag in einem ultraspannenden Spiel mit 5:4. Bis zu Spielhälfte führten die Schaanerinnen noch mit 5:1…

Kampfgeist gezeigt
Schwung verlieh vor allem die Startpartie gegen den dänischen Titelhalter Frederikshavn. Trotz einem Horrorstart – nach 15 Minuten führten die Däninnen bereits 5:0– gaben die Schaaner Frauen nicht auf und gewannen das Schlussdrittel ihrerseits gar mit 4:0 (Schlussresultat 6:9). Dafür fielen die Niederlagen gegen Tunet (Norwegen) mit 0:10 und die Lokalmatadorinnen aus Grimma mit 1:6 deutlich zu hoch aus. Vor allem im Abschluss zeigten sich die Konkurrentinnen deutlich effizienter. Für das Finalturnier in Lettland qualifizierte sich übrigens Frederikshavn.

Nächstes Highlight wartet
„Wir hatten eine tolle Zeit zusammen“, schwärmt denn auch Verteidigerin Nadja De Coi mit etwas Distanz vom Turnier in Grimma. Gar Entwicklungsarbeit mussten die Schaanerinnen in Ostdeutschland leisten. „Die meisten wussten nicht wo Liechtenstein liegt, so wurden wir meist auf Englisch angesprochen“, schmunzelt De Coi. Der Geist von Grimma soll am 11. September in Schaan wieder aufleben. Dann wartet mit Leimental ein starker B-Ligist in der 1/16 Runde des Schweizer Cups.

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