Thursday, November 26, 2009 | Super Sunday in der RSA
Zum Start zur NLB-Rückrunde muss der UHC Sarganserland am Wochenende gleich zweimal in die Hosen. Am Samstag geht’s nach Bülach, am Sonntag steht in der RSA das Derby gegen Davos-Klosters um 17 Uhr an. Zuvor spielen um 10.30 Uhr die U21 Junioren gegen Altendorf und um 13.30 Uhr die zweite Mannschaft gegen Winterthur United.
(rvo) Die diesjährige NLB-Meisterschaft mausert sich immer mehr zur Zweiklassen-Gesellschaft. Vorneweg die beiden Aufstiegsfavoriten Uster und Zug, danach stehen die Teams nur im Abstand von sieben Punkten bis zum Tabellenende. „Best of the rest“ darf sich momentan der drittplatzierte UHC Sarganserland. Doch der Schein trügt: Nur vier Punkte beträgt der Abstand zum berühmt-berüchtigten Strich, welcher die Liga in Aufstiegs- und Abstiegsplayoffs trennt.
Gegen Bülach FavoritGrad um sechs mögliche Punkte geht es am Wochenende für den UHCS. In der zehnten Meisterschaftsrunde führt der Weg in die Kasernenhalle Bülach. Vor allem die spezielle Atmosphäre macht den Auswärtsteam in Bülach meist zu schaffen, allein die Platzverhältnisse in den Kabinen – auch schon mal Hundehäuschen genannt – sind einer Sporthalle unwürdig. Trotzdem wird vom UHCS ein Sieg erwartet. Bülach liegt am Tabellenende und in der Hinrunde gewann Sarganserland glatt mit 6:0.
Davos-Klosters in FormRevanche haben sich dafür die Sarganserländer Unihockeyaner im Heimspiel in der RSA am Sonntag um 17 Uhr geschworen. Gegen Davos-Klosters verloren sie das erste Saisonspiel nach einer 3:0 Führung bei Spielhälfte noch 3:4. „Dumm“, in allen möglichen Varianten, war danach das meistgehörte Wort. Für die Davoser blieben dies aber lange die letzten Punkte. Erst nach dem Zuzug des bei WaSa gefeuerten Trainers Simu Ruuskanen gelangen den Bündner gleich zwei Siege in Serie und der Sprung weg vom Tabellenkeller.
Super Sunday in der RSANach seiner mehrwöchigen USA-Reise ist Abwehrrecke Raphael Britt diese Woche wieder zur Mannschaft gestossen. Ein Einsatz ist nach Jetlag und Trainingsrückstand aber wohl noch unwahrscheinlich. Nach der – vor allem im ersten Drittel – schwachen Leistung vor Wochenfrist gegen Altendorf ist aber mit einer Reaktion des UHCS zu rechnen. Nur Punktezuwachs kann den dritten Rang halten.
UHCS II nimmt neuen AnlaufAlles gegeben, viele Chancen vergeben, dumme Gegentore erhalten – die leidige Geschichte der 2. Mannschaft wiederholte sich auch letzten Samstag beim 3:7 gegen Weesen. Immer noch steht der UHCS II auf dem letzten Tabellenplatz, aber aufgeben gilt natürlich nicht. Immer noch sind zehn Spiele ausstehend. Am Sonntag im Heimspiel gegen Winterthur United (13.30 Uhr, RSA Sargans) soll der Turnaround geschafft werden. Dazu werden weder Kosten noch Aufwand gescheut – was aber nichts mit Wetteinsätzen zu tun hat.
Frühes Heimspiel der U21(fg) Nächsten Sonntag, 29. November, steht das nächste, extrem wichtige Heimspiel an. Gegen die Red Devils March-Altendorf wird es als Kontrast zur allgemeinen Besinnlichkeit zu Adventsbeginn sicher nicht besinnlich zu und her gehen. Gegen den Tabellenletzten sind drei weitere Punkte Pflicht um den Abstand auf den ominösen „Strich“ zu vergrössern. Das Spiel wird um 10.30 in der RSA angepfiffen.
U18 will die Hölle knacken(nk) Vor heimischem Publikum – Kompliment an die großartige Kulisse – gewann die U16 nach zwei harten Kämpfen, einen davon. Nicht zuletzt dank der starken Unterstützung. Weiter soll es jetzt gehen in der Halle, in der die Sarganser NLB vergangenen Samstag nach mehrfacher Aufholjagd doch noch verloren hat.
Aus den letzten drei Partien die in der Merzweckhalle stattgefunden haben, resultierte gerade mal ein Punkt für die Sarganser. Vor der Pleite der NLB reichte es für die U-16 vor einem Monat zu einer Niederlage und einem Unentschieden. Die Aufgabe für Sonntag lautet infolge dessen vier Punkte aus Altendorf zu entführen.
Mit der Niederlage gegen Wetzikon steuerte man die große Wiedervereinigung ein. Die Abstände sind gering, der 5. Platzierte hat gerade mal drei Punkte Rückstand auf den Leader UHC Sarganserland. Deshalb will das Team von Christoph Nigg und Marco Pfiffner die Fahne sicher wahren. Mit den Gegnern Red Devils March-Höfe Altendorf ( 5.) und den Hurricanes Glarnerland ( 6.) warten die etwas weniger starken Rivalen der Gruppe.“
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