Donnerstag, 12. November 2009 | Gehen die Serien weiter?
Nach drei Wochen Pause geht am Samstag die NLB-Unihockeysaison weiter. In der 8. Runde gastieren die Kloten-Bülach Jets um 18 Uhr in der Sarganser RSA. Ebenfalls Heimspiele haben die 2. Mannschaft (14.30 Uhr) und die U18 Junioren am Sonntag (9.55/11.45 Uhr).
(rvo) Mit einer 0:4 Niederlage gegen den Tabellenzweiten Zug beendete der UHC Sarganserland den ersten NLB-Qualifikationsteil. Trotz dem Verbleibens auf dem dritten Rang, mit zwölf Punkten aus sieben Spielen, bekamen die Sarganserländer aufgezeigt, dass der Weg an die Spitze nicht so einfach ist. „Sie waren besser“ war denn auch der einhellige Tenor in den UHCS-Reihen. Trotzdem ist klar: Der dritte Rang muss verteidigt werden.
SML wird aufgestocktIn der dreiwöchigen Meisterschaftspause stand vor allem die Modusdiskussion im Mittelpunkt. An der Präsidentenkonferenz Ende Oktober wurde beschlossen, dass die höchste Liga, die SML, bereits ab nächster Saison mit zwölf statt zehn Mannschaften geführt wird. Die Sieger der Viertelfinalplayoffs spielen also in der höchsten Liga. Auch beim UHCS führte dies zu Diskussionen, Cheftrainer Simon Gugelmann kommentierte dies aber gewohnt trocken. „Wir müssen uns zuerst einmal für die Playoffs qualifizieren, dann können wir weitersehen“, so Gugelmann. Ein Aufstieg ist aber momentan kein Thema.
Kloten-Bülach mit schlechtem SaisonstartIhre Erfahrungen in der SML machten die Kloten-Bülach Jets bereits zur Genüge. Auch in dieser Saison galten die Zürcher Unterländer als Aufstiegsfavorit. Doch diese taten sich sehr schwer: Nur zwei von sieben Partien konnten gewonnen werden. Tabellenrang 9 war die logische Konsequenz. Vor allem die mangelnde Chancenauswertung war immer wieder ein Thema in den Reihen der Zürcher. Erstaunlich dabei: mit 30 Toren gehören die Jets zu den Top 4 Vereinen der NLB. Nur die Hälfte der 36 Gegentore musste aber beispielsweise der UHC Sarganserland hinnehmen.
Alle vier Partien gewonnenGute Erinnerungen haben die Sarganserländer an die Kloten-Bülach Jets. Sämtliche vier Partien gingen zu Gunsten des UHCS aus. Zweimal gewannen sie im Cup und zweimal in der regulären Meisterschaft. Eine allfällige Fortsetzung dieser Serie wird Andreas Good nicht mehr miterleben. Der 24-jährige hat seine Karriere aus beruflichen Gründen per sofort beendet. Der Melser spielte während sechs Jahren in der ersten UHCS-Mannschaft. Mit ihm geht vor allem ein mannschaftsdienlicher Spieler, welcher oft auch dorthin ging „wo’s weht tat“.
Letzter gegen ErsterRot strahlt nicht nur das Trikot des UHCS II, nein leider auch die Laterne welche jeweils dem Tabellenletzten vor die Tür gestellt wird. Kein schönes Geschenk, darum wollen es die Zwoier auch schnell wieder loswerden. Entgegen Gepflogenheiten im Rasensport wurden aber weder Coach noch Spieler in die Wüste geschickt, sondern das erste Qualifikationsdrittel in einer Teamaussprache diskutiert. Drei Punkte aus sechs Partien sind wenig, doch stehen immer noch zwölf Begegnungen aus. Der nächste Kontrahent heisst Herisau (RSA, 14.30 Uhr), ist Tabellenführer und hat eins, zwei, drei… zwölf Punkte mehr auf dem Konto. Der beste Gegner für einen Neuanfang.
U21 mit SchlüsselspielEtwas besser geht es den Sarganserländer U21 Junioren. Mit ihren vier Punkten stehen sie in der zweigeteilten Liga – zwischen Rang 4 und 5 klaffen bereits sieben Punkte – auf dem 7. Rang. Doch nun ist Punkten Pflicht. Die Nesslau Sharks stehen punktgleich, aber mit dem schlechteren Torverhältnis nur einen Platz hinter den Sarganserländern. Die Partie wird am Samstag um 20 Uhr in der Sporthalle Büelen in Nesslau angepfiffen.
Heimrunde für U18Stolzer Tabellenführer ist dagegen die Sarganserländer U18 Mannschaft. Die Jungs von Christoph Nigg und Marco Pfiffner gewannen alle vier Partien und stehen mit einem Torverhältnis von 20:6 auf dem ersten Rang. Am Sonntag steht die einzige Heimrunde in der Sarganser RSA an. Um 9.55 spielt die U18 gegen den Tabellenvierten Schwarz-Gelb Wetzikon, um 11.45 kommt es zum Spitzenkampf gegen das zweitklassierte Weesen. Die Junioren freuen sich auf eine grosse Zuschauerkulisse.
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