Dienstag, 27. Oktober 2009 | Eine kleine Geschichte über Hühner, Hähne und viele, viele Eier
Es war klar, gegen Dübendorf wollten wir nun endlich auf die Siegesstrasse einbiegen und zeigen, dass wir nicht so schlecht sind, wie wir uns im Moment verkaufen.
Leider sind Vorsätze nur gut, wenn sie auch umgesetzt werden.
(rhä) Mit dem Car in Dübendorf angekommen machten wir uns daran, uns für das Spiel vorzubereiten. Alle waren sehr ruhig
– Konzentration auf das bevorstehende Spiel oder Müdigkeit?
Nach individuellem Einlaufen, das Einschiessen!
– Langsam, viele Fehlpässe, keine Bälle aufs Tor….schlicht und einfach eine Katastrophe!
Gerber versuchte es mehrfach mit einem lauten und klaren „Come on!“
1. DrittelDie Geschichte nimmt ihren Lauf, das Spiel ist schnell entschieden und alles sehr schnell erzählt. Dübendorf will gewinnen, rennt viel, spielt gut und so ist es am „Zwoi“ etwas gegen die trickreichen Stürmer des Gegners zu unternehmen.
Doch es spielt nur Dübendorf.
Sargans steht zwar auf dem Feld spielt aber nicht Unihockey. Es scheint als würden
die starken Mannen ein wenig ihr Shirt spazieren führen und so kam was kommen musste:
00:47 1:0 für Dübendorf
05:19 2:0
05:24 3:0
10:33 4:0
15:21 5:0
17:04 5:1 endlich ein Tor durch Bruggo, endlich die Wende? – Denkste! Jump musste sich nur kurz vom Lachanfall über unsere Unfähigkeit erholen und war einen Moment nicht ganz bei der Sache!
Endlich Pause! Alle wussten, das war wohl nicht das Gelbe vom Ei. Wenn wir gerade von Eiern reden, Häubi hatte deren 5 gekriegt, also raus mit ihm und rein mit Sigi, vielleicht konnte er den Hühnerhaufen vor ihm ordnen und den Hahn markieren.
2. DrittelDoch nichts war’s! Auch der neue Hahn wurde von seinen Hühnern gänzlich im Stich gelassen und so hiess es nach
23:37 6:1
26:51 7:1
29:53 8:1
36:40 9:1
„Ach nein, schon Pause“, dachten sich wohl die Akteure aus Dübendorf. Jetzt wo man doch gerade so munter Tore schiessen kann. Ganz nach dem Motto wer hat noch nicht, wer will noch mal?
Bei Sarganserland war hingegen die Stimmung auf dem Nullpunkt. Für das letzte Drittel überliess Sigi, nach ausdrücklichem Wunsch von Häubi, den Kasten wieder an seinen Teamkollegen.
3. Drittel46:20 10:1
53:33 10:2 Ein schöner Backhand –Treffer von Röm, schön gemacht.
54:58 11:2
58:16 12:2
Man könnte jetzt die ganze Niederlagenserie psychologisch analysieren und aufzeigen, wo welche Fehler gemacht wurden. Aber ich muss ehrlich zugestehen. Ich habe keine Lust mehr, noch mehr über unsere Situation und die Niederlagenserie zu schreiben und schliesse hier meinen Bericht. Eines ist sicher, die Antwort muss auf dem Platz gegeben werden und nicht in einem Bericht!
Sarganserland: Jules, Röm, Steve, Gögge, Willi, Brucco, Kobi I, Gerber, Phil, Oli, Röbi, Sturzi, Bischä, Stucky, Kobi II, Häubi, Sigi
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