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Tuesday, August 25, 2009 | Das Buffet rief, die Muskeln gehorchten…



Die 2. Herrenmannschaft gönnte sich am vergangenen Sonntag zum Abschluss eines schweisstreibenden und kernigen Sommertrainings einen währschaften Alpbrunch im Weisstannental. Man trotzte aber der unaufhaltsamen, deutsch-zürcherischen Blechlawine und nahm zum Trotze den Aufstieg traditionsgemäss mit dem Blechesel in Angriff.

(dw) In aller Herrgottsfrühe besammelten sich die bis in den Steigbügelmuskel (A.d.R. kleinster Muskel des menschlichen Körpers) atypisch durchtrainierten Mannen vor dem Rathaus in Mels. Nachdem alles überschüssige Gewicht abmontiert und in den Mannschaftswagen verladen wurde, spannten sich die Waden ein erstes Mal und das Gruppetto setzte sich in Bewegung. Ein zäher Aufstieg wartete gleich zu Beginn, welcher vorerst noch geschlossen in Angriff genommen wurde. Auf Grund des hohen Tempos an der Spitze zog sich das Feld schnell einmal in die Länge, wobei auf taktische Geplänkel vorerst noch verzichtet und ein flotter Rhythmus angeschlagen wurde. Einzig für die Medienschaffenden wurde die interne Hierarchie jeweils kurz zur Schau gestellt, um danach sofort wieder in den gleichmässigen Trott zu fallen. Von den kühlen Morgenstunden begünstigt, konnte die Pace bis zum ersten Zwischensprint beim Waldheim von allen hoch gehalten werden, um danach den durch Silvan und Roger Kobler betreuten Zwischenverpflegungsposten zu stürmen. Merci!

Legal und natürlich gestärkt wurde die nächste Etappe bis zum Brunnen im Weisstannental in Angriff genommen. Nun kam nach den Aufstiegsstrapazen auch noch der eisige Tobelwind hinzu, welcher die Athleten zusätzlich quälte. Der Betreuer war auf jeden Fall froh, die Fenster vom Mannschaftswagen schliessen und die taktischen Anweisungen nur noch per Funk durchgeben zu können. Von alledem kam der einheimische T.P. aus M. nicht viel mit – er taktierte weiterhin auf eigene Faust, wobei er mit den zahlreichen Tempowechseln seine Gegner zu zermürben versuchte. Dies gelang ihm aber nur bedingt, denn auch in Weisstannen trafen die Fahrer praktisch geschlossen beim Brunnen ein.

Der „Klosterstutz“, vergleichbar mit der Alp d’Huez oder dem Mont Ventoux an der Tour de France, stand nun nur noch bevor. Der Respekt war gross, jedoch wurde auch mit weiteren, rennentschei-denden Attacken gerechnet, was die Spannung zusätzlich erhöhte. Erschwerend kamen der durch den Kuhmist aufgeweichten Belag sowie die zahlreichen Schaulustigen in den Wagenkolonnen hinzu, welche die Fahrer mit Hupzeichen sportlich anfeuerten. Am letzten Stutz zahlten einige dem bisher hohen Tempo Tribut und so kam es wie es kommen musste, T.P. aus M. erreichte die Alp Siez in Begleitung des einheimischen Bergfahrers „Kürti“ als erster, wobei der Besenwagen nur wenige Minuten später auch eintraf.

In der Folge wurden die Fahrer von ihren Angehörigen und den Betreuern geherzt, beglückwünscht und abgeschmust um danach das Buffet frisch gewaschen zu stürmen. Das währschafte Essen füllte die Energiespeicher schneller als jedes im Radsport allgemein gebräuchliche Teufelsmittel und war gegenüber den z.T. strapazierten Mägen sehr bekömmlich.

Nach zwei, drei gemütlichen Stunden auf der Alp Siez konnte die wohlverdiente, nicht mehr gewertete, Abfahrt von allen genossen werden, wobei auch ein Schwatz mit den Groupies am Strassenrand nicht fehlen durfte. Ein wunderschöner Sonntagmorgen setzte somit allen während dem Sommer durchgestandenen Strapazen, sei das auf dem Fussballplatz oder im Planschbecken, ein Ende. Die Hallensaison kann nun definitiv kommen.

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Kommentare
Von T.P. aus M. am Wednesday, August 26, 2009 um 11:26 AM Uhr
Herrlich erfrischend dieser Bericht. Wie die Temperatur am Morgen vor dem Abschluss des "harten" Sommertrainings. Merci vielmol!

Von Zwöierleier am Wednesday, August 26, 2009 um 12:40 PM Uhr
Konnte T.P. aus S. dem T.P. aus M. folgen? Oder schwatzte er nur mit den Groupies?

Von Jean-Claude am Wednesday, August 26, 2009 um 1:10 PM Uhr
Der T.P. aus S. aka J.P. aus S. konnte auf Grund eines defekten Kranzes nicht voll attakieren und musste mit seinem Liebherr sehr gefühlsvoll umgehen - bei seiner brachialen Kraftreserve ein schwieriges Unterfangen.

Von ölfer am Friday, September 11, 2009 um 2:10 PM Uhr
da überchumeni grad weichi chnöi unes flatterhärz! witer so dw!

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