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Sonntag, 22. Februar 2009 | Von alten Bekannten, Möbelwagen und anderen Tragödien



Gegen den Absteiger Pfannenstiel sind die Sarganserländer Damen im zweitletzten Saisonspiel nicht über ein 1:1 hinaus gekommen. Ein Punkt, welcher wenig Freude bereitete.

(rvo) Wenn Fussballstürmer keine Tore mehr schiessen, wird dies meist mit „sie trafen keinen offenen Möbelwagen aus zwei Metern mehr“ umschrieben. Umgemünzt auf die momentane Tordiät der Sarganserländer Unihockeyfrauren würde das wohl heissen, dass ganze Dörfer ihr Hab und Gut in Transportwägen verstauen könnten, ohne dass sie ein kleiner Plastikball treffen würde…

Gut, so tragisch ist die Situation zum Glück ja denn doch nicht und beim sonntäglichen 1:1 kann nach den Fasnachtstagen auch auf „mildernde Umstände“ gepocht werden. Doch auf etwas mehr als ein Pünktlein gegen den Absteiger – welcher zuvor in zwölf Partien keinen Zähler holte – wurde doch gehofft. Nach Céline Dokas 1:0 (12.) verpassten die UHCS-Frauen es aber, die Führung auszubauen. Dies wurde mit einem Zürcher Konter kurz vor der Pause auch bestraft.

Und je länger die Partie dauerte, nahm auch ein alter Bekannter auf der Sarganserländer Bank Platz. „Wurmiwurm“, der ungeliebte Stammspieler aus dem Hause "Chancentod", war wieder da und liess die UHCS-Stöcke zittern, zaudern und verzagen. Auch als die Zürcherinnen sich im Schlussdrittel nur noch auf die Verteidigung des Punktes konzentrierten, wollte den Rot-Schwarzen trotz deutlichem Chancenplus kein Treffer mehr gelingen.

So bleiben die Sarganserländerinnen auf dem fünften Rang stecken. Eine Verbesserung ist nach dem überraschenden Sieg Toggenburgs (3:1 gegen Gordola) nicht mehr möglich, dafür droht von hinten noch Üri mit nur zwei Punkten Rückstand vorbeizuziehen. Mit einem anständigen Auftritt gegen Gruppensieger Frauenfeld wollen die Sarganserländerinnen nächsten Sonntag um 12.15 Uhr in der heimischen RSA das letzte Spiel im UHCS-Dress noch in Würde beenden.

Übrigens: Kollege "Wurmiwurm" wird die letzte Partie nicht mehr erleben. Er wurde nach der Partie in der Dusche der Frauenfelder Kantihalle eingesperrt. Sollte seine Flucht gelingen, werden am Sonntag drei kräftige Security Leute seinen Einlass zu verhindern wissen. Ohne richtige Bändel geht im Sarganserland nichts mehr.



Pfannenstiel Egg – Sarganserland 1:1 (1:1, 0:0, 0:0)
Kanti Frauenfeld. – 25 Zuschauer.
Tore: 12. Doka 0:1. 18. Egg 1:1.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Pfannenstiel Egg, keine gegen Sarganserland.
Sarganserland: Koslowski; Niederer, Manz (30. Camenisch); Felix, Fritsche; Aeschlimann, Stauffer, Lier; Regli (30. Arnold), De Coi, Doka.
Bemerkungen: Sarganserland ohne Ackermann, Borghi, Lieberherr-Huber, Krättli, Lufi, Tschirky (alle verletzt), Grünenfelder (abwesend).

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