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Sonntag, 25. Januar 2009 | Punktelos mit Wurmi Wurm



Ein Sieg der Sarganser Unihockeydamen wäre nötig gewesen, um mit dem viertplatzierten Winterthur United punktemässig mitzuhalten.

(rst) Als von D. W. aus S. gezwungene Neujournalistin und vor allem im Nachhinein unfähigen Schildern des Matchverlaufs infolge seriöser Konzentration während des Spiels, könnte ich es mir heute einfach machen und den Matchbericht vom 7. Dezember kopieren. Ihr erinnert euch bestimmt an die „Wurm drin“ Geschichte:

„Die aufmerksamen Berichtleser unter euch können sich sicherlich vorstellen, was nun folgen wird. Etwa klares Chancenplus der Einheimischen, gegnerische Torhüterin liess Stürmerinnen verzweifeln, Torumrandung gefunden und getroffen, grosse Laufbereitschaft und sehr guter Einsatz aller Spielerinnen, in der letzten Minute den unglücklichen Ausgleich kassiert usw. usf. Und wiederum hast du, geschätzter Leser, ins Schwarze getroffen….“

Es ist kaum zu glauben, aber der gefürchtete, „chancenvernichtende Wurm“ war auch heute wieder mit von der Partie. Trotz der vielen abwesenden Spielerinnen infolge Krankheit, Verletzung und Arbeit wurde die Anwesenheit des defensiv sowie offensiv orientierten Wurmi Wurms von der Mannschaft ganz und gar nicht geschätzt.

Berichtleser glauben mittlerweile wohl sowenig an die zahlreich unverwerteten 100% Chancen wie an einen Wurmi Wurm Feldspieler. Wir erinnern uns an Lärli- Klärlis Aussage: „Soll ich zu Hause jeden Sonntagabend dasselbe erzählen? Das glaubt mir ja keiner!“ Deshalb ist sie heute lieber zu Hause geblieben und bekommt es selbst zu hören - aber leider muss auch sie es glauben, denn es ist so!

Soweit ich mich erinnern kann, begegnete ich Wurmi Wurm vor allem im 1. Drittel sehr häufig und wir wurden, trotz Warnung des Trainerstabs, regelrecht überfahren von den Wintifrauen. So stand es in der 17. Minute schon 2:0. Lausig auch der Beginn des 2. Drittels. Nach 40 Sekunden klingelte es im Sargansertor schon wieder zum 3:0. Dann entschied Headcoach Pfoni Voneschen endlich, dem mühseligen Wurmi Wurm für kurze Zeit einen Toilettengang zu erlauben, was den Sarganserinnen gerade gelegen kam, (er war nicht der Einzige, auch in der italienischen Nati sind notfallmässige Toilettengänge nicht rar) und so gelang Rahel Stauffer irgendwie einen Volley-Abstauber abzustauben und zu versenken. Doch Wurmi Wurm (und auch die Ita. Nati) war schnell wieder am Start und sorgte offensiv für mustergültig aufgelegte Chancen, welche selbstverständlich nicht genutzt wurden.

Einmal mehr führte dieser Sonntag zu dutzenden traumatischen Erlebnissen. Sei dies von verschlafenen Teamkolleginnen, notfallmässigen Toilettengängen, leeren Toren, nicht Treffen des Balls, über „böiggende“ Gegenspielerinnen, blutende Schiriherzen, zum Vogel ohne Federn und bis zur Traktorenmesse Weisstannen. Von allem war an diesem Sonntag gewohnheitsgemäss etwas dabei. Doch Frauen, ich könnte mir an dieser Stelle denken, dass unser nächster Gegner Pfannenstil Egg kaum auf einen Trainerzugang verzichten würde (Ändu ist jetzt ja als Schiri tätig). Denn so wie ich Wurmi Wurm kenne, macht er sich auch als Trainer nicht schlecht.



UHC Winterthur United – UHCS 4:1 (2:0, 1:1, 1:0)

GBZ Niederuzwil .– 20 Zuschauer.
Tore: 2. Brand (Räss) 1:0. 17. Bosshard 2:0. 21. Pondaco 3:0. 35. Stauffer 3:1. 54. Häusl (Bosshard) 4:1.
Strafen: keine.
Sarganserland: Koslowski; Felix, Fritsche; Regli, Tschirky; Aeschlimann, Lieberherr- Huber, Stauffer; De Coi, Doka (30. Ackermann), Arnold (30. Camenisch)
Bemerkungen: Sarganserland ohne Weber (nicht eingesetzt), Borghi, Lufi, Krättli (verletzt), Manz, Riesen (krank), Lier, Niederer, Grünenfelder (Arbeit)

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