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Friday, January 23, 2009 | Wochenendvorschau



In der 18. NLB-Unihockeyrunde trägt der UHC Sarganserland das letzte Heimspiel der Qualifikation aus. Zu Gast am Sonntag um 18 Uhr in Bad Ragaz wird der Tabellenzweite Lok Reinach sein. Ebenfalls ihre Heimrunde tragen die Junioren E in Bad Ragaz aus, die restlichen Aktivteams sind auswärts beschäftigt.

(rvo) Gross war der Jubel der Sarganserländer Unihockeyaner letzten Sonntag in Kloten nach dem 8:7 gegen die dortigen Jets. Zwei Spiele, sechs Punkte – ein deutliches Lebenszeichen des UHCS mitten im nervenaufreibenden Abstiegskampf. Im Mittelpunkt stand – auch wenn Goalie Mario Arambasic den Best Player erhielt – Jim Giger nach vier Toren und einem Assist. Etwas vergessen ging dabei der Schütze des letzten UHCS-Tores. Verteidiger Hans Sturzenegger war der entscheidende Treffer vorbehalten. Speziell daran: der 18-jährige Grabser, welcher vor einer Saison noch in der 2. Liga spielte, traf erstmals in der zweithöchsten Liga.

Vier Skorer in der Top 10

Ganz im Gegensatz zu Sturzenegger, welcher sich in seiner ersten NLB-Saison gleich einen Stammplatz sicherte und auch unter Beobachtung der U19-Nationalmannschafts-Scouts stand, hat Magnus Hedlund schon Routine beim Torjubel. 37 Jahre zählt der Stürmer vom sonntäglichen Gegner Lok Reinach, doch an Gefährlichkeit hat der Schwede nicht eingebüsst. 23 Mal traf er bis jetzt in dieser Saison, dazu gab er 17 Mal den entscheidenden Pass. Nur einer steht vor Hedlund in der Topskorerliste: Teamkollege Daniel Dätwyler liess sich gar 41 Punkte (16 Tore/25 Assists) notieren. Ebenfalls in der Top 10 stehen André Huser (7.) und der zweite Schwede Mikael Jacobsson(9.).

Klare Niederlage im Hinspiel

Das Quartett werden die Sarganserländer auch am Sonntag im Auge behalten müssen, wollen sie sich Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs machen. Im Hinspiel ging die Rechnung nicht auf: 3:8 verlor der UHCS am 15. November in Reinach, 1:7 lagen sie zwischenzeitlich gar zurück. Doch die ambitionierten Aargauer – vor zwei Jahren spielten sie noch in der höchsten Liga – reisen verunsichert nach Bad Ragaz. Nach der 4:7 Niederlage vor Wochenfrist gegen Bülach verloren sie die Tabellenführung wieder an Zug United.

Pause vor der Abstiegsrunde
Was an der Spitze passiert, interessiert die Sarganserländer nicht mehr. „Jeder Punkt zählt“ heisst das Motto für die nach dem letzten Qualispiel am 14. Februar beginnende Abstiegsrunde, welche nochmals sechs Spiele umfasst. Neben dem UHCS müssen auch Davos-Klosters, Eggiwil und die Bern Capitals in die „Nervenrunde“. Nur drei Punkte trennen den Tabellensiebten Sarganserland vom Schlusslicht Eggwil. Für Spannung ist also gesorgt.

Herren 2 immer noch im Aufwind

Steil bergauf zeigt das Formbarometer der 2. Mannschaft. Zweimal nach einander gabs nicht nur im Tiki ein Stängeli, notabene der fünfte Sieg in Serie. Jo mei, mittlerweile orientiert sich das Zwöi definitiv nach oben, mit etwas Glück ist noch der Sprung aufs Stockerl möglich. Nötig auch dazu wieder ein Dreipunkter am Wochenende. Diesmal geht die Reise nach Schaffhausen zum stark abstiegsgefährdeten Sporting Club (9.). Eine Rechnung haben die Sarganserländer aber noch offen. In der Vorrunde gewannen die Schaffhauser 6:5.

Punkten Damen weiter?

Immer noch im Mittelfeld tummeln sich die Sarganserländer Unihockeydamen. Fleissig wie die Eichhörnchen wird Pünktchen für Pünktchen an den Runden gesammelt –nur leider selten die volle Punktzahl. Noch drei Runden sind ausstehend um dies zu ändern. Ob dies am Sonntag gegen NLB-Absteiger Winterthur United – drei Punkte vor den Sarganserländerinnen auf dem vierten Platz - bereits der Fall sein wird? Morgens um 10 Uhr in Niederuzwil wird die Antwort folgen. In der Hinrunde trennten sich die beiden 4:4.

Noch vier Runden…

Ebenfalls gegen Winterthur United treten die U21 Junioren an. Diesmal ist die Favoritenrolle aber klar: Die Sarganserländer müssen noch vier Runden an der Spitze ausharren, um an den Aufstiegsspielen teil zu nehmen. Gegen WinU werden sie wieder gefordert sein, immerhin auf dem dritten Rang stehen die Zürcher. Beim letzten Aufeinandertreffen am 18. Oktober brauchte es ein starkes erstes Drittel – nach dem 4:0 war die Partie praktisch entschieden. 4:1 endete die Partie damals.

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