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Monday, January 19, 2009 | Noch mehr Handtaschen



Zum zweiten Mal in Folge gelang dem formstarken Zwöi ein Stängeli. Gegen die Elche aus der Zürcher Agglomeration wurde es aber im Schlussdrittel unnötig eng, erst ein Besinnen auf die wesentlichen Elemente brachte Erlösung. Warum immer die Verteidiger für die Handtaschenkollektionen aufkommen, wird wohl auch in Zukunft zu Spekulationen Anlass geben.

(tre) Allenthalben gute Stimmung auch ohne Fussball vor dem Spiel: Die Schweizer Recken am Louberhore gab’s als Warm-up zu bestaunen. Didis Fahrt ins Glück inspirierte nicht nur die ü30-Fraktion im Zwöi: Recht locker wurden Torchancen erarbeitet und schliesslich im ersten Drittel auch dreimal verwertet.

Doch allzu früh wähnte man sich auf der Siegerstrasse, im zweiten Abschnitt gab es eine Partie Pingpong zu überstehen: 8 Tore in sieben Minuten, schön gleichmässig verteilt, meistens von zügigen Konterangriffen ausgehend. Bei derart inflationärer Torflut finden nur ausgewählte Treffer oder Markierungen im Bericht Erwähnung: In dieser Wertung erscheinen der siebte Treffer mit Fusts erster Ballberührung per Ablenker sowie die sensationelle Blockarbeit der Linie um die Gebrüder Kobler, die mit einer Brandmarkung bei Christoph Kobler belohnt wurde (in der Kabine gabs als Lohn ein paar Streicheleinheiten, viele gut gemeinte Zusprüche und ein rosa Handtäschli).

Im Schlussabschnitt verfiel das Tischtennisspiel zu einem einseitigen Pong zu Gunsten der Gäste, die zweimal trafen und plötzlich wieder auf einen Treffer zu den Sargansern aufschliessen konnten. In der folgenden Phase war das Spiel umstritten und unkoordiniert, kaum ein Sarganserländer äusserte da noch Herrenhandtaschengelüste. Torhüter Vetsch hielt sein Team aber im Spiel und sorgte mit gut getimten Auswürfen für einige Torchancen. Erst ein taktischer Fehler der Elche, die zu stark aufrückten, wies das Spiel aber in die rechte Bahn.

Als Wallimann mit seinem dritten persönlichen Treffer das Skore auf neun stellte, wurde es unruhig auf der Bank. Gibt’s heute schon wieder Handtaschen? Und wer wird bezahlen? Die Frage klärte Verstärkungsspieler Stucky nur eine Minute später völlig freistehend im Slot. Verständlich, dass die Freude im gesamten Team gross war. Und als kurze Zeit später eine weibliche Person den Supermarkt mit zwei Herrenhandtaschen verliess, fand auch die Aufsehen erregende Rätselei um des Torschützen Beziehungskiste von vergangener Woche eine beruhigende Auflösung.

Telegramm unter:
http://www.swissunihockey.ch/weblounge/spielbetrieb/spieldetails/697096?target-url=/spielbetrieb/

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