Tuesday, January 06, 2009 | Geschichten aus dem Tal
Die 2. Liga Mannschaft hat das Walensee-Derby gegen Weesen am Samstag mit 5:3 gewonnen. Soviel zu den Facts. Was Sache war, ist im neuesten Akt des legendären "Lyric Battles" nachzulesen. Wer's denn auch versteht...
Nun ist es also soweit. Das 2009 hat begonnen und die Geschichten aus dem 2008 gehören der Vergangenheit an. Der Vergangenheit? Diverse Spieler des UHC Sarganserland standen nicht zu Ihren Pirelli Bäuchen, die über den Jahreswechsel angefallen sind. Sie liefen unter Ausschluss der Öffentlichkeit in den warmen Wänden der RSA ein, bis der Hausmeister die Reifen vor Fetttropfen, die sich unter dem Hallendach anbahnten, retten musste.
Nun soll für alle Leser endgültig Schluss sein, die es nicht gewohnt sind, Leute im Tal der unbegrenzten Möglichkeiten zu verstehen. Erwähnenswert vor allem, dass die Bestrebungen für eine fünfte Landessprache begonnen haben und bereits in einer Schulklasse, einer Bärtigen, schuhfanatischen, aber durchwegs furchteinflössenden Lehrperson getestet wird.
Im aschluss an d`nüjahrspredig vom ober guru sind au di letschtä chinoise tröim us dr umchleide kabina verfloga. Nu dr guät willa zum gschenkli macha, hed niä richtig wellä ga. So isch`s denn au na säx minuta scho zwei null für dia anderä gsi. Ja du verbrennti zeina, was hendsch wider bosget? Äbä nüd, hend schi d`wesner denkt und au gad sälber dr aschluss gschossä. Na mä witärä gschenkli in dr 18 minutä isch es den 3:1 gschtanda und mä hed schi zum znüni verabschidet. Dr einzig wo zackig vom kafi cho ischt, isch schtöff gsi und hed di erscht offiziell chischtä für sargans gmacht. Mangels dä ereigniss uf em platz, wer`s ä fixfertigi frächheit, wen mä meh brichtä teti.
Na em zviäri isch den d’ufregig perfekt gsi. Uf eimal isch ä schpiler zum loch usglofä und hed richtig tribünä gschtüret. Wo denn dr chöttihammertaler persönlich uf dr schrafbank platz gnu hed, isch di minutalangi erklärig vom schpikertisch nötig gsi. Churz: Einä hed schi mit schim gwehr nid ufäma fötzel itreid und isch per sofort nüma schpilberächtigt gsi. Das ganzä theater hed den no ä füfminutä schtraf zur folg kah. Aber nüd für unguat, dank dm unvermöga vom gägner hed dr walli in unterzahl usglichä. Eigentli himmeltrurig, viärzg minutä für d`chatz gschpilt und dm punlikum no ä däumchendrehitis chranket aghenkt. Zum gfell ischt grass scho uf dr tribünä gsi und hed d`lüüt mit verschprächigä vo wägä erschtä sig ir RSA u.s.w. da phaltä.
D`fründä sind de immer besser in schwung cho und usgrächnet dr ölfer, das gschwindä chögli, hed d`füarig für di iheimischä sangaller härä gmorgset. Ätä zechä minutä vor dm spielschluss hed de dr groschli au no z`gfühl kah, är müassi wenigschtens äs was zeiga und hed z`5:3 mit ämä herrlichä wiitschuss erzilt. So ischt de dr ganz schpuk ätä na eidriviärtelschtund fertig gsi und i ha mi mim rapid widr uf dä heiwäg gmachet. Glück hani ka, dass i no vor kontrollschluss dür z`tunell koh bin. Wenni säb nümä koh wer, de hettend d`frau und küah im gadä kei freud meh ka. Säb ämal woll säb……
Hörälihapp ännä 5 jänner 2008
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