Sunday, December 07, 2008 | Es steckt der Wurm drin
Eine grosse Chance wurde vertan, um sich definitiv im Mittelfeld etablieren zu können und den Anschluss zur Spitze zu wahren. Im sonnigen Tessin verloren die Einheimischen gegen den Tabellennachbarn Floorball Uri unglücklich mit 4:3 nach Verlängerung.
(dw) Die aufmerksamen „Berichtleser“ unter euch können sich sicherlich vorstellen, was nun folgen wird. Etwa klares Chancenplus der Einheimischen, gegnerische Torhüterin liess Stürmerinnen verzweifeln, Torumrandung gefunden und getroffen, grosse Laufbereitschaft und sehr guter Einsatz aller Spielerinnen, in der letzten Minute den unglücklichen Ausgleich kassiert usw. usf. Und wiederum hast du, geschätzter Leser, ins Schwarze getroffen. Mit Worten kann man diese ungewöhnliche Serie kaum mehr beschreiben, dessen war sich unter anderem auch unser Kücken Lara Borghi bewusst: „Soll ich daheim jeden Sonntagabend dasselbe erzählen? Die glauben das sowieso nicht mehr…“ Dementsprechend verzichtet der Schreiberling auf weitere Ausführungen und schliesst den Bericht mit folgendem Zitat ab:
„Erfolg haben heisst, einmal mehr aufstehen, als man hingefallen ist.“ (Winston Churchill)
Floorball Uri – UHC Sarganserland 4:3 n.V. (2:2, 0:1, 1:0)CST Gottardo Tenero – 10 Zuschauer – SR -
Tore: 4. DeCoi 0:1. 12. Herger (Richli) 1:1. 13. S. Tresch (A. Tresch) 2:1. 19. Stauffer (Borghi) 2:2.
33. Grünenfelder (Stauffer) 2:3. 59. Herger (Gisler) 3:3. 64. Herger 4:3.
Strafen: 2x 2min gegen Floorball Uri, 1x 2min gegen UHC Sarganserland
Sarganserland: Weber; Felix, Fritsche; Lier, Regli; Lieberherr, Aeschlimann, Riesen; DeCoi, Arnold, Tschirky; Stauffer, Borghi, Grünenfelder
Bemerkungen: Sarganserland ohne Koslowski (nicht eingesetzt), Lufi, Manz, Doka (alle verletzt), Camenisch (krank), Willi (rekonvaleszent), Niederer (Ferien), Krättli, Tscherfinger, Ackermann, Stucky (alle Arbeit)
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